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Kultur

Die Kunst zu Leben - auf polynesische Weise

"Ia Orana", "Maeva" und "Manava"... drei Begrüßungen, mit welchen die Polynesier Sie willkommen heißen.

Capitale de la Polynésie française
© JOLY

Die Polynesier sind stolz auf ihre Inseln und glücklich, ihre natürliche Lebensfreude mit ihren Gästen zu teilen. Diese Freude wird mit Tanz und Musik aller Art zum Ausdruck gebracht – polyphone Gesänge einer religiösen Kirchenmusik-Gruppe in Kombination mit dem Rhythmus traditioneller Instrumente wie pahu und toare. Gelegentlich beleben auch Klänge von Gitarren und Ukulelen die lokalen Orchester. Die Polynesier drücken durch Freizeitaktivitäten ihre Freude aus und schwelgen in ihren Lieblingsbeschäftigungen wie dem Angeln, Surfen und Segeln mit traditionellen Auslegern oder va'a, der typischen Sportart der Inselgruppen.

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Zeitzeugen aus der Vergangenheit

Bougainville (1768): „Der Charakter der Nation erschien uns freundlich und bescheiden. Es scheint, als hätte es bisher weder einen Bürgerkrieg noch Hass jeglicher Art auf der Insel gegeben, obwohl das Land in kleine Dörfer aufgeteilt ist, jeweils mit einem unabhängigen Lord. Wir sind überzeugt, dass die Tahitianer an das Gute glauben und dies nie in Frage stellen. Ihre Häuser sind Tag und Nacht geöffnet, ob sie zu Hause sind oder nicht. Jeder erntet Früchte vom ersten Baum, den er findet, nimmt sie mit zum Haus und geht hinein. Es scheint, als gäbe es keine Notwendigkeiten für Eigentum, alles gehört allen.’

James Morrison, zweiter Bootsmann an Bord der ‚Bounty‘ (1789): „Die jungen Frauen tragen ihr Haar lang, es fällt in Wellen hinunter bis zur Taille und ist mit weißen Blättern (hinano) des fara (Pandanus oder Schraubenbaum) verziert sowie mit duftenden Blumen. Sie stellen auch Halsketten mit Fara-Samen und Blumen her, die wunderschön angeordnet sind. Diese sind sehr schmeichelhaft und gefallen nicht nur den Frauen selbst, sondern jedem, der in ihrer Nähe sitzt. Alles in allem sind es die schönsten Frauen, die wir in diesen Meeren gesehen haben ...“

 

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